Maria Rast in der Dult

Ein Erholungsplatz für kranke Schwestern wurde gesucht.
Ein altes Gasthaus wurde bald gefunden. Ruhe prägte diesen Platz in der Dult. Dort entstand für die Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul der Provinz Graz 1911 eine Stätte zur Genesung. Die angeschlossene Landwirtschaft war erfolgreich, sodass bereits ein Jahr später ein Zubau erfolgte. In dessen Mitte fand die Hauskapelle ihren Platz.
Im Sommer 1913 bot das Haus bereits rund 60 Schwestern Erholung. Als die deutschsprachigen Schwestern 1940 Jugoslawien verlassen mussten, fanden sie hier Zuflucht. Das Heim war bis auf den letzten Platz vergeben.
Die Enteignung der klösterlichen Besitzungen in den Kriegsjahren konnte verhindert werden.
Weitere Aus- und Umbauten fanden 1970 statt. „Maria Rast“ bekam ein Auto und eine Aufzugsanlage. Die Kapelle wurde vergrößert und eine Lautsprecheranlage überträgt bis heute die Eucharistiefeier und Gebete im ganzen Haus.
Die Lourdeskapelle entstand 1913, das erste Begräbnis am Friedhof fand 1915 statt.

 

Kinder aufgepasst!

 

>> Auch Schwestern müssen sich erholen, wenn sie krank sind. Das Kloster „Maria Rast“ ist dafür ideal geeignet. Ruhe und gute Luft ist wichtig. Deswegen baute man hier 1912 ein Erholungsheim.
Friedhof inklusive. Vor dem Kloster steht die Lourdeskapelle. Der Baumeister setzte damals seiner früh verstorbenen Tochter ein Denkmal.
>> Das Kloster ist heute so etwas wie ein Altenheim. Nur halt ausschließlich für Barmherzige Schwestern. Im Kloster hört man auch Musik. Das wird nämlich von einer Lautsprecheranlage übertragen.