Die Geschichte der Marktgemeinde Gratkorn

Die Marktgemeinde Gratkorn liegt im Gratkorner Becken nördlich von Graz. Das Gemeindegebiet umfasst 34,61 km2 aufgeteilt auf fünf Katastralgemeinden: Kirchen-, Forst-, Freßnitz- und Friesachviertel sowie St. Veit. Mit seinen 7.830 Einwohnern (Stand 1.1.2016) ist Gratkorn der drittgrößte Ort im Bezirk Graz-Umgebung.

Wie alles begann

Vor zwölf Millionen Jahren ist das Gratkorner Becken ein großer Süßwassersee, an dessen Ufern Kurzhalsgiraffen und Zwerghirsche leben. Bei Ausgrabungen in der Lehmgrube Pucher werden Überreste eines Ur-Elefanten gefunden, dessen Alter auf rund zwölf Millionen Jahre datiert wurde. Auch Fossilien können freigelegt werden, was auf eine üppige Flora und Fauna in dieser Zeit hinweist.

Nicht sesshafte Jäger durchstreifen vor rund 100.000 Jahren das Gratkorner Becken. Dies belegen auch die mehr als 2.000 gefundenen Steinwerkzeuge in der Repolushöhle bei Peggau. Funde aus dieser Zeit sind zwar für Gratkorn nicht belegt, aber die Anwesenheit von Menschen scheint für diese Epoche als gesichert.

Bedeutend sind die Ausgrabungen in der Zigeunerhöhle im Gratkorner Hausberg, die Steinwerkzeuge aus Horn- und Feuerstein sowie Milchquarze zu Tage fördern. Herauszuheben ist hier ein reich ornamentierter Basalspross eines Rothirsches, geschnitzt vor rund 12.000 Jahren, er gilt als ältestes steirisches Kunstwerk.

Auf dem Plateau der Kanzel lassen sich Überreste einer spätkupferzeitlichen Siedlungstätigkeit feststellen, deren Datierung in die Zeit zwischen 3.900 und 2.300 v.Chr. fällt.

Eine 25cm lange Lanzenspitze aus der Bronzezeit sowie Herd- und Opferstellen in der Emmalucke, einer zweiten Höhle im Hausberg, weisen auf eine hallstattzeitliche Siedlung ca. 1.000 v.Chr. hin.

Keramiken, gefunden in der Zigeunerhöhle, belegen eine Besiedelung auch während der Jüngeren Eisenzeit (450 bis 15 v.Chr.). Funde aus den beiden Höhlen wie Herdstellen, ein Marmorrelief oder Münzen sind Zeugnisse sesshaften Lebens auch in der Römerzeit.

Fast alle Ausgrabungsstücke befinden sich heute im Besitz des Universalmuseums Joanneum, Graz.

Das Leben unter Freunden – der Gratkorner wird endgültig sesshaft

Die erste planmäßige Besiedelung erfolgt durch einwandernde Slawen um 600 n. Chr. Dies bezeugen auch zahlreiche slawische Siedlungsnamen wie etwa Jasen (Esche), Fresnitz und Friesach (beide Birke), Dult (Vertiefung) oder Rannach (flach). Die damalige Bevölkerung ist durchwegs agrarisch orientiert und einer bäuerlichen Lebensweise verhaftet. Weizen, Hafer und Gerste erwirtschaftet man am Feld, dazu züchtet man Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe und vor allem Geflügel.

Wo das Korn gut gerät…

Hobbywissenschaftler erklären die Bedeutung des Namens Gratkorn noch immer dahingehend, dass „hier das Korn gut gerät“. Das mag zwar einleuchten, ist aber schlichtweg falsch. Der Name Gratkorn erscheint in seiner frühesten Nennung erst 1449 als Flurname „S. Stephan in Krakorn“ auf. Der heutige Ortsname könnte auf einen Privatnamen zurückgehen, entweder dem deutschen „Gracco“ oder dem slawischen „krok“ für Rabe stehend. Ebenfalls möglich erscheint das slawische „krak“, das einen Flussarm bezeichnet – in Hinblick auf die Mur und das benachbarte Gratwein eine relevante Deutung. Nicht gesichert ist die Interpretation aus der Ableitung „gradec“ für eine Burganlage und dem Wortteil „-gora“ als Bedeutung für ein bewaldetes Gebiet.

Zwei Gegenden bei Straßengel

Diese „dua loca ad Strazinolun“ sind zwei Schenkungen von König Ludwig dem Deutschen an die Salzburger Kirche. Urkundlich belegt ist dieser Besitzwechsel in einem Schreiben vom 20. November 860. Das erste Gut erstreckt sich vom heutigen Gratwein bis zur Burg Helfenstein, das zweite könnte in der heutigen Gratkorner Dult lokalisiert sein. Beide Besitzungen werden später dann dem Stift Rein übertragen.

Ein zweiter deutscher Siedlungsschub setzt mit dem Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld ein. Es gilt die Ostgrenze der karantanischen Mark – urkundlich seit 970 fassbar – zu sichern, wobei der Grenzverlauf nur fünf bis zehn Kilometer von Gratkorn entfernt markiert ist. Da die Nähe zum Feind ständig Gefahr bedeutet, erfolgt erst mit der Verlegung der Grenze 1043 an die Lafnitz die deutsche Besiedelung im heutigen Gemeindegebiet. Planmäßige Rodungen und Bodenkultivierungen stoßen bis ins Gratkorner Bergland vor, wobei hier zahlreiche Einzelhöfe in den heutigen Katastralgemeinden Forst- und Freßnitzviertel sowie Gratkorn/St. Veit entstehen. Diese Form der Besiedelung dauert bis ins 13. Jahrhundert an, sodass sich im Mittelalter Einzelhöfe im Bergland einem eher dörflich organisiertem Leben in St. Stefan und Friesach gegenüber stehen.

Würde, Demut und Tapferkeit – die ritterlichen Tugenden um Gratkorns verschollenen Burgen

Zwei bedeutende Wehranlagen sichern das Gebiet um Gratkorn und kontrollieren die Alte Reichsstraße: die Burg Velgau und die Burg Lueg. Aus Nennungen in mittelalterlichen Urkunden wird die Burg Lueg am Hausberg oberhalb der Ziegeunerhöhle vermutet. Bei der Burg Velgau lässt sich keine Lokalisierung festmachen. Am ehesten steht sie in unmittelbarer Nachbarschaft zur Burg Lueg. Dies bezeugt ein Eintrag in einer Urkunde vom 25. Juli 1346 mit dem Hinweis auf eine Hofstätte auf dem Bühel bei Velgau. Demnach erstreckt sich die Burg im Bereich des heutigen Flurnamens Am Bichl. Die Lokalisation der Burganlage im Bereich des heutigen Felberbauer ist – trotz verlockender Namensgleichheit – eher auszuschließen.

Zins, Robot und Zehent – wo Land bewirtschaftet wird, gehört es auch verwaltet

Beamtete Ordnung ist notwendig, um das Land in strukturelle Bahnen zu leiten. Das Gebiet der heutigen Steiermark ist aufgeteilt in Grundherrschaften, 99% der Bevölkerung sind Bauern und sie tragen das wirtschaftliche System der Lehens- und Feudalherrschaft. Peggau, Gösting und Stift Rein sind jene Grundherrschaften, die maßgeblich die Besiedelung Gratkorn steuern. Die Untertanen bewirtschaften einen bestimmten Teil des Landes, wobei die Abgabenleistungen in Urbaren, Vorläufer der modernen Grundbücher, geregelt sind. Die Forderungen an die Bauern begleichen diese mit Geld- oder Naturalzins, wobei hier die Abgabe an das bewirtschafte Grundstück gebunden ist und grundsätzlich ein Zehent, also 10% des Erwirtschafteten beträgt. Darüber hinaus können die Bauern – vor allem in Notzeiten wie Krieg oder seucherische Plagen – auch zur Robot, Arbeitsleistungen an die Grundherren, herangezogen werden. Diese Grundelemente der Verwaltung halten sich teilweise bis ins Revolutionsjahr 1848.

Die Christianisierung – das Heil auf Erden, aber auch den Zorn Gottes

Die unmittelbare Nähe zur Handelsroute der Alten Reichstraße gibt Vermutung zum Anlass, dass die Bewohner im Gratkorner Becken zumindest vom Hörensagen Kenntnis der neuen Religion erlangen. Eine Missionierung des Gebietes scheint aber erst mit der urkundlichen Nennung von „ad Strazinolun duo loca“ als sicher. Mit der Gründung der Pfarre Gratwein zwischen 955 und 1066 kann erstmals auch von einer Organisation kirchlichen Lebens im Raum Gratkorn gesprochen werden. Die Kirche von St. Stefan, Mittelpunkt des alten Kirchweihers, wird erstmals 1390 als „sand steffan ob Endrecz“ erwähnt, das Patrozinium wird am 3. August gefeiert. Mutterpfarre bleibt bis ins 17. Jahrhundert Gratwein, das selbst schließlich am 28. April 1608 dem Stift Rein inkorporiert wird. Wirtschaftlich erging es den Pfarrvikaren nicht schlecht. Ähnlich den Grundherrschaften steht ihnen eine Gült zu, die im Dorf vom Pfarrer, im Bergland vom Schulmeister eingebracht werden.

Die Reformation, die Luthers Lehren zu Grunde liegt, verspricht der Bevölkerung Hoffnung auf ihr soziales und wirtschaftliches Dasein. Die harte Hand Kaiser Ferdinand II. ist es, die mit jesuitischer Gründlichkeit gegen die Protestanten vorgeht und schließlich 1620 ihr Schicksal besiegelt. Erst 1861 erfolgt die Gleichberechtigung der Lutherianer, eine Baracke neben der Werksrestauration in der Papierfabrik ist lange Zeit Heimstatt ihres Gottesdienstes, am 11. Dezember 1960 erfolgt die Weihe der evangelischen Michaelskirche.

Seuchen, Plagen und Hungersnöte werden grundsätzlich von der katholischen Kirche als Strafe Gottes für das ausschweifende Leben auf Erden erklärt. So lassen sich in der Steiermark bis ins 16. Jahrhundert rund 50 Hungersnöte, 23 Viehseuchenjahre und 13 Türkeneinfälle nachweisen. Am härtesten hat das Land 1480 zu leiden, wo gleich drei Plagen über die Bevölkerung hereinbrechen: die Pest, die Heuschreckenplage und ein massiver Türkeneinfall. Das Gottesplagen-Bild am Grazer Dom illustriert hier Ausmaß und die Macht Gottes.

Das stählerne Dampfross schnaubt uns neuen wirtschaftlichen Zeiten entgegen

Mit dem 24. Oktober 1844 werden in Gratkorn die Weichen in ein neues wirtschaftliches Zeitalter gestellt. Die Teilstrecke der Südbahn zwischen Mürzzuschlag und Graz wird eröffnet, und bietet mit dem Verkehrsanschluss ungeahnte Möglichkeiten der regionalen Entfaltung. Gratkorn, bislang rein agrarisch dominiert, entdeckt die Industrie und ein neuer Stand hält langsam, aber unaufhaltsam Einzug in das gesellschaftspolitische Leben: die Arbeiterschaft. Bereits am Beginn des 19. Jahrhundert wird in der am alten Mühlgang gelegenen Trattenmühle Papier geschöpft. Carl Cleber gründet 1839 dann die Papierfabrik, die acht Jahre später im Rahmen eines Gesellschaftervertrages an Jakob Syz übergeht. Anfänglich zählt das Werk 58 Mitarbeiter, die aus Hadern und Lumpen täglich 500kg Papier erzeugen. Am 24. September 1869 wird die „Leykam-Actien-Gesellschaft für Papier- und Druckindustrie“ gegründet. Es soll der Grundstein für eine Weltkarriere werden. Die Expansion der Fabrik lockt Arbeiter aus der ganzen Monarchie nach Gratkorn, die zunächst in Wohnbaracken, später dann in eigens gebauten Arbeiter-Wohnhäusern nahe der Fabrik untergebracht sind. Das Leben in Gratkorn veränderte sich, ebenso wie die siedlungsgeographischen Gegebenheiten. Der Kirchweihler verliert seine Bedeutung als Ortskern, die Fabrik rückt immer mehr ins Zentrum. Am 17. März 1907 entsteht deshalb aus dem Ort St. Stefan am Gratkorn die Gemeinde Gratkorn. Diese wird am 10. Mai 1922 zum Markt erhoben. Auch die daraus bedingten sozialen Veränderungen tragen ihrerseits dazu bei, dass sich ein Ort sichtbar im Wandel befindet. Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr (1902) und einer eigenen Werksrettungsabteilung (1912) sind ebenso Errungenschaften wie die Gründung einer eigenen „Arbeiter-Kranken-Invalidenkasse“. Wirtshäuser florieren, können aber nicht die Not und Kargheit des Arbeiterlebens hinwegtäuschen. Trotzdem ist der Weg zur Industriegemeinde unaufhaltsam. Heute prägen zwei der größten Papiermaschinen der Welt im Besitz der Sappi das Ortsbild und zeugen davon, das Gratkorn seit mehr als 200 Jahren untrennbar mit dem Produkt Papier konnotiert wird.

Ein Ort gestaltet sich – mit wechselvoller Geschichte

Das Jahr 1849 kann als Geburtsstunde der selbständigen Ortsgemeinde St. Stephan am Gratkorn angesehen werden. Die Katastralgemeinden Kirchen-, Forst-, Freßnitz- und Friesachviertel, bislang Teile des Verwaltungsgebietes Peggau, bilden ab nun eine selbständige Verwaltungseinheit. St. Veit kommt erst 1938 zu Gratkorn.

Am 12. Mai 1845 wird die Murbrücke nach Gratwein eröffnet. Sie ist mautpflichtig und gehört dem Fischerwirt. Das ist wichtig, denn sonst hätte es Kaiser Franz Joseph I. am 1. Juli 1883 vom Bahnhof nicht so bequem zu seinem Besuch in der Fabrik geschafft.

Am 18. Mai 1875 ertrinken 98 Menschen in der Mur, als sie anlässlich einer Wallfahrt nach Judendorf mit dem überfüllten Floß der Überfuhr kentern. Die Leichen werden bis nach Kalsdorf südlich von Graz angeschwemmt.

Der Draht in die große weite Welt gelingt 1898: da erfolgt die Errichtung des Postamtes und der Anschluss an das Telegraphennetz.

Die Gemeinde bekommt ein neues Gesicht: das Gemeindeamt entsteht

Am 14. November 1922 fasst der Gemeinderat den Beschluss zum Bau eines Altenheimes, in dem auch die Amtsräume und die Bürgermeisterwohnung untergebracht sind. Seit 1849 haben die Grakorner Bürgermeister in ihren Privathäusern amtiert, um 1880 entsteht eine Gemeindestube am Kirchplatz. Der Baumeister Max Mord liefert die Pläne zum neuen Verwaltungszentrum, das in den Jahren 1924/25 erbaut wird und im Stil an die Heimatschutzbewegung erinnert.

1992 beginnen die Projektüberlegungen zum Bau eines neuen Alten- und Pflegeheim hinter dem Gemeindeamt. 1995 erfolgt dann die Eröffnung und die etappenweise Umsiedlung der Bewohner.

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten

Am 27. Juli 1919 finden die ersten freien Gemeinderatswahlen statt, Bürgermeister wird Anton Kamper. Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ist gezeichnet von der materiellen Not der Bevölkerung. Hohe Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, mangelhafte Bekleidung und Ernährung und die fortschreitende Brennstoffknappheit bestimmen das Leben im Ort. Mit „Vater“ Kamper gelingen zahlreiche zukunftsorientierte Investitionen, die Gratkorn wieder aus der Krise führen sollen.

Sie machen rund 1,6% der Einwohnerzahl aus, dennoch erzeugen sie schon früh Krawall und Zerstörungswut: illegale Nationalsozialisten sprengen am 14. Juli 1934 den Hochspannungsmasten Nr. 31 hinter dem Peterlwirt. Die Generaldirektion für öffentliche Sicherheit konstatiert 1936 recht nüchtern, dass „Träger und Führer der illegalen Bewegung in Österreich vorwiegend die arbeitslose Intelligenz ist.“ Am 12. März 1938 übernimmt die NSDAP in Gratkorn die Macht, mehr als 4.500 Einwohner zählt man damals insgesamt, 76 Personen davon führen den Ort in das dunkelste Kapitel österreichischer Zeitgeschichte.

Die Zeit im Zweiten Weltkrieg verläuft verhältnismäßig ruhig, hunderte Menschen aus den besetzten Ostgebieten verrichten Zwangsarbeit in der Fabrik oder sind als Helfer den Bauern zugeteilt. Am 17. November 1944 fallen zum ersten Mal alliierte Bomben auf Gratkorn, richten aber nur geringen Schaden an, am 4. März 1945 wird ein amerikanischer Bomber abgeschossen und geht auf dem Ortsgebiet nieder. Britische Tiefflieger machen Jagd auf die Bevölkerung. Die Zigeunerhöhle und der Stollen bei der Obstpresse Siedl werden zum Luftschutzbunker. Juden werden auf dem Weg nach Mauthausen auch durch Gratkorn getrieben. Am 4. April 1945 können sich 20 Gefangene absetzen, sechs davon verschanzen sich in der Dult. Die SS-Division Wiking macht Jagd auf sie und erschießt die Flüchtenden sofort. 14 Menschen werden nach dem Krieg exhumiert um am Jüdischen Friedhof in Graz beigesetzt. Sechs sind noch immer in der Dult begraben, Gratkorn erinnert an sie mit einem Gedenkstein vor dem Marktgemeindeamt.

Russische und schließlich Britische Besatzungssoldaten regelen nach dem Krieg die Verwaltung und das Alltagsleben, Stabilität solle bald wieder einkehren.

Die nähere Vergangenheit – geprägt mit dem Wunsch „Nie mehr Krieg!“

Ende 1949 ist die Elektrifizierung des gesamten Gratkorner Gemeindegebietes abgeschlossen, und führt zu einer rasanten Entwicklung im Ausbaunachhaltiger Projekte wie Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Forcierung des sozialen Wohnbaues.

Auch der Ausbau der kulturellen Infrastruktur wie dem Bau des Kulturheimes, die Eröffnung des Filmtheaters oder der Ausbau des Sportplatzes fällt in diese Zeit. Die Hauptschule wird 1967 eröffnet, elf Jahre später das Polytechnikum, am Beginn dieses Jahrhunderts ist auch der Bau der Kunst- und Musikschule abgeschlossen.

Mehr als 60 Vereine sorgen heute für die kulturelle Vielfalt und sind identitätsstiftend für die Marktgemeinde.

Die Bemühungen um Eindämmung des Verkehrs und die Sicherung von Voraussetzungen zur Innovationen für mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit sind zukunftsweisende Projekte und nicht zuletzt unseren nächsten Generationen geschuldet.

Weitere Zahlen, Fakten und Tätigkeitsberichte zu Projekten und Vorhaben erhalten Sie unter www.gratkorn.com

 

Kinder aufgepasst!

>> Das heutige Gemeindeamt wurde von Max Mord 1924 erbaut. Neben den Amtsräumen waren auch ein Altenheim und die Wohnung des Bürgermeisters darin untergebracht.
Mit dem Bau des Seniorenheimes hinter dem Gemeindehaus konnten sich die Amtsräume in der heutigen Form ausdehnen.
>> Gratkorn bedeutet nicht, dass hier das Korn gut
gerät. Entweder leitet sich unsere Ortsbezeichnung von einem deutschen Fürsten namens Gracco ab, oder von „krok“, das für Rabe steht.