Die Bedeutung von Höhlen lässt sich einfach erklären: sie bieten Schutz.
So war das Zigeunerloch bereits im Spätpaläolithikum (10.000 v. Chr.) eine geschützte Jagdstation.
Erste wissenschaftliche Grabungen wurden schon 1917 durchgeführt. Im Jahr 1923 wurde die Höhle vom Landesmuseum Joanneum wissenschaftlich erforscht. Der Grund für das große Interesse waren Planungsarbeiten zum bevorstehenden Wehrbau, der möglicherweise auch einen erhöhten Wasserstand der Mur mit sich brachte.
Gefunden wurden weit über 1.000 Steinwerkzeuge, hervorzuheben dabei sind die Knochenwerkzeuge, darunter ein Angelhacken, ein Bruchstück einer Harpune und ein verziertes Geweihstück eines Hirschs.
Gejagt wurde damals in Kleingruppen, dabei durchstreifte man auch weite Strecken, um dem Großwild habhaft zu werden.
Weiters standen Fische aus der Mur und allerlei Pflanzen auf dem Speiseplan.

 

 

Kinder aufgepasst!

>> Viel Geheimnisvolles umgibt die Zigeunerhöhle. Fledermäuse nisten in ihr. Sie bietet Schutz. Damals wie heute.
Früher waren es steinzeitliche Jäger, die hier her gekommen sind. Im großen Krieg haben auch die Gratkorner hier einen sicheren Platz vor den Bomben gefunden.
>> Bei Grabungen hat man Werkzeuge aus Knochen und ein verziertes Geweihstück eines Hirschens gefunden. 12.000 Jahre alt. Und diese Jäger waren die ersten Gratkorner.