Pfarrkirche Hl. Stefan

Die Kirche von St. Stefan war Mittelpunkt des alten Kirchweilers. 1390 erstmals urkundlich erwähnt, stand bis ins 17. Jahrhundert aber der Mutterpfarre Gratwein das Vorschlagsrecht für den Pfarrvikar zu. St. Stefan wurde um 1450 als „Ewiges Vikariat“ aus der Pfarre Gratwein ausgeschieden, blieb jedoch Gratwein zugehörig. Seit 1609 besetzte man die Pfarre mit Reiner Geistlichen.

Seine wirtschaftliche Absicherung erfuhr das Pfarrvikariat durch die Kirchengült. Das waren jene Leistungen, die von den untertänigen Bauern, dem Pfarrhof und dem Pfarrer erbracht werden mussten. Mit den Reformen von 1848 wurde auch die Gült abgeschafft.
Stattdessen hatten die Grundbesitzer je nach Größe und Ertrag des Bodens Geldabgaben zu leisten.
Dieses System wurde schließlich erst mit der Einführung der Kirchensteuer abgeschafft.

Das Patrozinium wird am 3. August gefeiert.

 

 

Kinder aufgepasst!

>> Unser Pfarrer wurde zuerst von der Mutterpfarre Gratwein bestimmt. Später schickte das Stift Rein den Seelsorger.
Vom Beten allein konnte der Kirchenmann aber nicht leben. Bauern und Grundbesitzer mussten ihn versorgen.
Der Namenstag unserer Kirche wird am 3. August gefeiert.

>> Die Kirche mit dem Kirchplatz war früher der Hauptplatz des Ortes. Alt ist unsere Kirche auch. Bereits 1390 wurde sie erstmals in einer Urkunde erwähnt.